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Sieben goldene Tipps zur Makrofotografie

Marc Wegner 6. Dezember 2011

In dieser Woche drehen sich alle Themen und Beiträge auf diesem Blog rund um das Thema Makrofotografie. Wir zeigen wertvolle Tipps und Tricks, wir sprechen über Technik und Ausrüstung, haben Makrofotografen im Interview und vieles mehr.

Die große Welt der kleinen Dinge – Makrofotos sind oft beeindruckend. Das liegt wohl nicht zuletzt daran, dass die Makrofotografie uns die Möglichkeit bietet, kleine Dinge in einem verhältnismäßig hohem Abbildungsmaßstab darzustellen. Wir zeigen euch sieben wertvolle Tipps, mit denen selbst Anfänger beeidruckende Makrofotos schießen können.

Tipp 1: Früh aufstehen

Tipp 1: Früh aufstehenDer frühe Vogel fängt den Wurm. Vielleicht scheint das ja an der Kältestarre zu liegen, du für Makrofotografie äußerst vorteilhaft ist?

Zwischen Morgenröte und Tagesgelb verfallen Insekten nämlich in die sogenannte Morgenstarre (auch: Kältestarre). Dann kommt es häufig vor, dass z.B. eine kleine Fliege auf einem Blatt sitzt, und sich eine ganze Weile nicht bewegt. Ideal für Fotografen. Man kann in aller Ruhe sein Equipment auspacken und den Fotoaufbau sorgfältig gestalten, ohne dass das Tier davoneilt.

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Tipp 2: Mit dem Licht spielen

Tipp 2: Mit dem Licht spielenKlar, das Licht ist bei der Fotografie in jeglicher Hinsicht ein extrem wichtiger Faktor, doch gerade bei der Makrofotografie lässt sich viel mit dem Licht spielen. Wassertropfen (Tau) lassen sich super betonen, wenn das Licht seitlich auf die Tropfen einfällt. Zusätzlich kann man Tautropfen mit einem Blitz frontal belichten.

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Tipp 3: Mit verschiedenen Perspektiven arbeiten

Tipp 3: Mit verschiedenen Perspektiven arbeitenWir sind es gewohnt, die große Welt der kleinen der Dinge von oben zu betrachten – aus der Perspektive des Menschen. Wechselt man die Perspektive verschafft man seinem Motiv einen neuen Blick auf bekannte Dinge. Das Motiv wird nicht nur interessanter, sondern in gewisser Weise auch einzigartig.

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Tipp 4: Auf Augenhöhe fotografieren

Tipp 4: Auf Augenhöhe fotografierenMit unseren Mitmenschen kommunizieren wir meist auf Augenhöhe. Doch die meisten Tiere sind jedoch oft größer oder kleiner als ein Mensch. Fotografiert man ein Tier auf Augenhöhe, ergeben sich auch hier wertvolle Perspektiven.

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Tipp 5: Mit Formen spielen

Tipp 5: Mit Formen spielenAus langweiligen Tieren, Blüten und Formen lassen sich interessante Motive gestalten, wenn man diese kombiniert. Zum Beispiel wurde auf diesem Foto eine Raupe auf ein Ahornblatt gesetzt, und zwar genau so, dass es wie alle anderen Blattadern genau auf den Mittelpunkt des Blattes zuläuft. Aber bitte nicht vergessen: Das Tier wieder an seinen ursprünglichen Platz setzen 😉

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Tipp 6: Mit kleiner Blendenöffnung umgehen können

In der Makrofotografie fotografiert man eigentlich mit jeden erdenklichen Blendenwerten. Möchte man eine ausgeprägte Schärfentiefe in seinen Makrofotos erkennen, kommt man um längere Belichtungszeiten gar nicht drum rum. Der größte Feind eines Makrofotografen ist in solch einer Situation der Wind. Daher gilt: Stativ verwenden, sich bewegende Objekte (zum Beispiel Pflanzen im Hintergrund) mit kleinen Stöcken/Ästen fixieren, einen provisorischen Windschutz durch einen aufgespannten Regenschirm bauen und notfalls (nichtlebendige) Objekte mit Knete fixieren.

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Tipp 7: Motiv richtig beleuchten

Tipp 7: Motiv richtig beleuchtenBei der Makrofotografie ist es ratsam, den Blitz auszuschalten. Grund: Der Blitz „leuchtet“ aufgrund der Entfernung meist über das Motiv hinweg. Im anderen Fall werden Motive oft zu stark beleuchtet, da diese sich unmittelbar vor dem Objektiv befinden. Es empfiehlt sich stattdessen Reflektoren zu verwenden. Durch mit Alufolie bezogene Pappe lässt sich das Licht super in Richtung des Motivs lenken. Bei kleineren Motiven ist auch eine Beleuchtung durch eine Taschenlampe möglich.

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Alle Beiträge aus der Makro-Themenwoche:

Montag: Ankündigung: Makro-Themenwoche

Dienstag: Sieben goldene Tipps zur Makrofotografie

Mittwoch: Tropfen in Höchstform – Markus Reugels im Interview

Donnerstag: Die perfekte Ausrüstung für die MakrofotografieSieben goldene Tipps zur Makrofotografie, 5.0 out of 5 based on 3 ratings

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Kommentare (2)

  1. Hallo,

    schöne Tips; von Blitzlicht in der Makrofotografie scheinst du ja nicht so überzeugt zu sein. Was hälst du von Ringblitzen?

    Grüße, Sebastian

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  2. Hallo,
    sehr gute Tipps für Makrofotos.
    Meine Devise ist da noch so nah ran wie möglich an das Motiv.
    Und bei grellem Sonnenlicht verwende ich gernde einen Diffusor. Einen kleineren Faltreflektor den ich über das Motiv halte oder halten lassen. Dann wird das Licht schön weich.
    LG
    Bernd

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