PIXXEL – Der Fotografie Blog

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Ton-Bild-Harmonie und Kabelsalat

Admin 1. Dezember 2012

Erst neulich habe ich über die Verbindung von Musik und meinen Urlaubsfotos geschrieben. Nun soll noch ein bisschen auf die soundtechnische Seite eingegangen werden.

Im Artikel Canon und Kanon habe ich über meine Vorliebe für eingängige Musikstücke zur Bereicherung meines privaten Foto-Kopfkinos gesprochen. An dieser Vorliebe hat sich selbstverständlich nichts geändert; jedoch an meinen technischen Vorstellungen diesbezüglich…

Dazu muss ich vorab sagen, dass in meinem bescheidenen Wohnraum ein regelrechter Stellungskrieg zwischen allerlei Kabeln herrscht. Teppiche kann ich mir eigentlich sparen, da ein ausschweifendes Gewirr an Strom-, Fernseh-, Sound-, Telefon- und Netzwerkkabeln in allen Farben und Formen mir eine mehr oder minder angenehme Trittsicherheit auf meinen Fußböden garantiert. Auch Poster, Gemälde, Abzüge eigener Fotos und sonstiger Wandschmuck sind für mich überwiegend unnötig, da sich der Kabel-Fußbodenbelag – Efeuranken ähnelnd – unnachgiebig seinen Weg an allen erdenklichen Stellen Richtung Zimmerdecke bahnt. Und meine Versuche, diesen Kabel-Dschungel zu stutzen, sind nur selten von Erfolg gekrönt. Das ein oder andere Netzwerkkabel konnte ich durch WLAN ausmustern. Bei meinem schnurlosen Telefon konnte ich die Ladestation wenigstens so platzieren, dass das zugehörige Kabel sich jetzt in einem brachliegenden Teil meiner Wohnfläche befindet. Auch ein paar Stromverbindungen konnten durch den gezielten Einsatz von Mehrfachsteckdosen in eher ungenutzte Zimmerregionen verbannt werden. Bei meinem weiteren Vorgehen gegen den Kabelwust möchte ich nun dem musikalischen Bereich meine Aufmerksamkeit widmen.

Weniger Kabel, gleicher Sound

Um im Soundbereich fleißig Kabelmeter zu sparen, sind mir natürlich als erstes Funk-Kopfhörer in den Sinn gekommen. Allerdings finde ich Klang, der den kompletten Raum, in dem ich mich befinde, einnimmt, oft wesentlich angenehmer als direkt an meinen Ohren eingepferchten Schall. Meine Fotos sollen ja bei der Betrachtung auch das ganze Zimmer erfüllen und nicht nur einen kleinen, eingeengten Bereich um mich herum.

Darum sehe ich „Streaming Audio“ als sinnvolle Möglichkeit an, den Kabel-Dschungel einzudämmen und gleichzeitig vollen Raumklang genießen zu können. So kann man z. B. mit einem Streaming Client von teufel.de per Funksignal Musik vom Rechner, vom Handy oder von anderen Geräten auf seine Anlage streamen – und das in bester Qualität und vor allem: schnur-, kabel-, drahtlos. Mit einer solchen Streaming-Anlage könnte ich einen weiteren Schritt tun, beziehungsweise könnte ich weitere Schritte in meinen Zimmern auf und ab gehen, ohne Angst haben zu müssen, durch unvorsichtige Bewegungen die halbe Stereoanlage aus dem Regal zu reißen; oder mir gar die Beine zu brechen. Das klingt für mich nach einer wesentlich entspannteren Methode, meine privaten Foto-Musik-Momente zu genießen.

Foto: Tim Ruster / Pixelio.de

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