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Snapchat muss im Bereich Sicherheit und Datenschutz nacharbeiten

Admin 30. Mai 2014

Die Chat-Plattform Snapchat wurde durch die US-Regulierungsbehörde FTC überprüft. Jetzt verlangt die Behörde, dass der Messenger überarbeitet und hinsichtlich der Sicherheit optimiert wird.

Insbesondere bei Jugendlichen ist die App Snapchat sehr beliebt. Sie ermöglicht es, via Foto-Mitteilungen zu chatten und kurzfristig Fotos und mehr auszutauschen. Im Bereich Datenschutz und Sicherheit ist der Messanger allerdings weniger sicher – zu dem Resultat kam zumindest die Federal Trade Commission (FTC) in den USA zuletzt. Die Behörde war den Snapchat-Machern vor, mit dem Datenschutz zu lasch zu agieren und auch im Bereich Sicherheit nicht optimal zu arbeiten. Eine bekannte Schwachstelle des Foto-Messangers wurde in der Silvesternacht genutzt, um damit die Namen und Telefonnummern der Nutzer abzugreifen. Mehr als 4,6 Millionen Datensätze landeten daraufhin öffentlich einsehbar im Internet.

Empfangene Fotos nur für kurze Zeit sichtbar

Die App Snapchat erlaubt es, Fotos zu versenden, die beim Empfänger nur kurze Zeit lang angezeigt werden. Dieses Versprechen können die Macher der App – so die FTC – jedoch nicht garantieren und einhalten. Apps von Drittanbietern erlauben es inzwischen, die Fotos zu speichern und somit langfristig zu erhalten. Darüber müsse Snapchat seine Nutzer umgehend informieren, so die Behörde. Ferner drängt sie Snapchat zu einem Vergleich. Zwanzig Jahre lang soll den App-Entwicklern nun ein Experte für Datenschutz über die Schulter schauen.

In einem Blogeintrag äußerte sich Snapchat nun zu den Vorwürfen der Regulierungsbehörde. „Einige Dinge haben nicht die Aufmerksamkeit erfahren, die ihnen zugestanden hätte“, gaben die Entwickler hinter der App darin zu. Insbesondere die präzise und genaue Kommunikation mit den App-Nutzern zähle dazu. Größtenteils habe man die Formulierungen bereits geändert – jetzt wolle man zudem auch weiterhin in Sicherheit investieren und zudem Gegenmaßnahmen starten, damit man Missbrauch vorbeugen kann. Für die Snapchat-Anwender könnte dies in Zukunft tatsächlich mehr Schutz der Daten bedeuten. Ob die Entwickler allerdings demnächst die automatische Löschung der Fotos garantieren können, bleibt abzuwarten.Snapchat muss im Bereich Sicherheit und Datenschutz nacharbeiten, 3.0 out of 5 based on 2 ratings

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