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Smartphone-Kameras im Detail betrachtet

Admin 12. August 2013

Smartphones sind weiter auf dem Vormarsch, erst kürzlich hat eine Studie gezeigt, dass 34 Prozent der Deutschen in Zukunft das Smartphone zum Fotografieren ausreichen wird. Da wird es Zeit, die Kamera-Technik, die in Smartphones für gewöhnlich zum Einsatz kommt, etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Sensor und Megapixel

Die Kamera des neuen Nokia (Lumia 1020) besticht durch 41 Megapixel

41 MP Kamera: Das Nokia Lumia 1020

Eines der entscheidenden Bauteile im Inneren einer Kamera ist der Sensor. Logischerweise nutzen die meisten Smartphones einen recht kleinen Sensor, in der Regel kommen 1/3.2 Zoll zum Einsatz. Das Problem von kleinen Sensoren ist der Umgang mit extremen Lichtverhältnissen, da für das Licht auf dem Sensor aufgrund der geringen Größe nur relativ wenig Platz ist. Wer also Bildrauschen, falsch dargestellte Schatten oder grelle Lichteinfälle vermeiden möchte, der meidet extreme Lichtverhältnisse.

Die Anzahl der Megapixel ist im Übrigen häufig gar nicht entscheidend für die Qualität der Bilder. Denn ab einem gewissen Punkt überfordern die vielen Pixel den Sensor, er ist erneut zu klein – und ohne eine entsprechende Ausleseempfindlichkeit kann es hier schnell zu Bildfehlern kommen. Die richtige Kombination von Auflösung und Sensor ist also entscheidend.

Objektiv mit fester Brennweite

Die meisten Smartphone-Kameras nutzen ein Weitwinkelobjektiv im Bereich von 20 bis 40mm mit einer festen Brennweite. Dieses Weitwinkelobjektiv sorgt für einen größeren Bildwinkel, es kann also insgesamt „mehr“ eingefangen werden. Doch das Ganze hat natürlich auch einen Nachteil, denn, wenn man Objekte aus der Nähe fotografieren will, dann wirken diese schnell etwas verzerrt. Das ist vor allem bei der Porträtfotografie entscheidend – wer also ein Bild von einem Gesicht aufnehmen möchte, sollte stets mindestens 1,5 Meter Abstand halten.

Auslöseverzögerung miteinberechnen

Wer gerne Schnappschüsse von bewegten Objekten anfertigt sollte aufpassen: In der Regel kommt es bei Smartphones nämlich zu einer Verzögerung beim Auslösen. Das liegt daran, dass erst die korrekten Belichtungseinstellungen gefunden werden müssen, außerdem muss der Autofokus scharf stellen. Bei einem Smartphone braucht das alles seine Zeit – deshalb im Zweifelsfall immer „zu früh“ auslösen.

Foto: Joachim Kirchner / PixelioSmartphone-Kameras im Detail betrachtet, 2.3 out of 5 based on 3 ratings

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