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Nikon setzt auf FX-Vollformat-Fotografie

Admin 5. Dezember 2013

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Wer zu den treuen Lesern des Pixxel Blogs gehört, der wird sicher mitgekriegt haben, dass wir eine besondere Affinität zu Nikon hegen, was vielleicht daran liegen mag, dass wir selber seit Jahren mit Nikon-Kameras unterwegs sind 😉 Daher ist es uns eine besondere Freude, euch auf die beiden FX-Modelle aus dem Hause Nikon aufmerksam zu machen: Die frisch auf den Markt gekommene Nikon D610 (als unmittelbare Nachfolgerin der D600) sowie die schon etwas länger erhältliche D800.

Vollformat-Fotografie: Das sind die Vorteile

Bei beiden Modellen handelt es sich wie gesagt um FX-Vollformat-Kameras, das heißt, sie verfügen über einen etwa doppelt so großen Bildsensor wie Kameras mit dem APS-C Sensor, da das FX-Format auf der Bildgröße eines Kleinbildfilms basiert. Während sich die D610 an begeisterte Hobbyfotografen richtet, handelt es bei der D800 um eine Profikamera. Nicht zuletzt spiegelt dies auch der Preisunterschied wider.

Bevor wir etwas näher auf die beiden Nikon-Modell eingehen, möchten wir zunächst kurz auf die Vorteile des FX-Formats eingehen. Aufgrund des größeren Sensors sind Vollformatkameras den kleineren Bildsensoren nämlich vor allem hinsichtlich des Dynamikumfangs und der Bildgestaltung überlegen. Bezogen auf die Dynamik heißt das, dass die größere Sensorfläche einfach mehr Platz für die Pixel bietet bzw. die Pixel größer sein können, was sich positiv auf das Rauschverhalten (auch bei hohen ISO-Werten) auswirkt. Außerdem weisen die Aufnahmen eine höhere Brillanz und Klarheit auf. Darüber hinaus fällt das Sucherbild größer aus. Dies hat vorteilhafte Auswirkungen auf die Bildgestaltung, man hat quasi mehr vom Weitwinkel-Bereich. Und schließlich sei die deutlich genauere Schärfentiefe-Steuerung zu erwähnen, die einem hinsichtlich der Freistellung und der selektiven Schärfe mehr Möglichkeiten erlaubt.

Nikon D610

Nun aber zu den zwei Modellen. Wie bereits angesprochen bietet die D610 den idealen Einstieg in die Vollformat (FX)-Welt. Die effektive Auflösung beträgt 24,3 Megapixel, bei der ISO-Empfindlichkeit sind Werte zwischen 50 und 25.600 möglich, das AF-System besteht aus 39 Messfeldern, zudem erlaubt die Kamera die Aufnahme von Full-HD-Videos. Die D610 ist seit Mitte Oktober 2013 im Handel erhältlich.

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D610 Produktvideo

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Nikon D800

Die große Schwester (D800) gibt es dagegen schon etwas länger, nämlich seit Anfang 2012. Sie wartet mit einer Gesamtpixelanzahl von 36,3 Millionen Pixeln auf. Ihr AF-System besteht sogar aus 51 Messfeldern (einschließlich 15 Kreuzsensoren). Mit der D800E gibt es zudem eine Spezial-Version der D800. Im Gegensatz zum Schwestermodell besitzt bei der D800E der optische Filter vor dem Bildsensor keine Tiefpassfilterfunktion. Dies führt laut Nikon zur maximal möglichen Schärfe- und Detailwiedergabe.

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D800 Produktvideo

YouTube Preview Image

Weitaus mehr Informationen zu den beiden FX-Modellen sowie zur aktuellen Cashback-Aktion (bis 200€ auf FX-Objektive) findet ihr auf der offiziellen FX-Website von Nikon.

Beispielbilder

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Seid ihr im Besitz eines der beiden Modelle? Falls ja würde uns interessieren wie eure Eindrücke sind? Seid ihr zufrieden?

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