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Junge Fotografen: Yvonne Daschowski

Francis 23. März 2013

In unserer Rubrik Junge Fotografen möchten wir regelmäßig jungen Menschen die Möglichkeit bieten, sich und ihre Arbeiten zu präsentieren. Gleichzeitig ist das ein Aufruf an alle Fotografen, egal ob Amateur oder schon Profi, sich bei uns zu melden! Jeder ist Willkommen!

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Steckbrief

Name: Yvonne Daschowski Yvonne Daschowski
Alter: 20
Wohnort: Berlin
Motivation: Spaß haben
Ziele: Meine eigene Realität zu kreieren und viele interessante Menschen kennenzulernen
Art der Fotografie: Porträtfotografie und Streetphotography
Kontakt: Facebook

Interview

Hallo Yvonne, stell‘ Dich doch bitte kurz vor.

Ich bin eine 20-jährige Hobbyfotografin aus Berlin, die in allem Ästhetik findet.

Wie bist Du zur Fotografie gekommen?

Ich war schon immer begeistert von Kunst und habe seit ich denken kann gezeichnet und gemalt. Als ich 13 war, bekam ich von meinen Eltern eine kleine Digitalkamera, die aus heutiger Sicht richtig schlecht war. Ich habe angefangen, Selbstporträts von mir zu machen und sie auf deviantART zu teilen. Dabei habe ich echt alles aus dieser kleinen Kamera rausgeholt, rumexperimentiert und zudem auch die Bildbearbeitung für mich entdeckt. Die unendlichen Möglichkeiten, die sich mir boten, faszinierten mich so sehr, dass die Fotografie schon bald zu meinem größten Hobby wurde.

Aus dem Portfolio von Yvonne Daschowski (pixxel-blog.de)Wie lange fotografierst Du schon und was für eine Ausrüstung verwendest Du?

Ich fotografiere jetzt seit sieben Jahren und hatte zwischendurch eine Canon Powershot, bis ich mir eine Canon 40d zugelegt habe, mit welcher ich bis heute fotografiere. Ich besitze eine recht überschaubare Ausrüstung – momentan fotografiere ich mit einem 50mm 1:1,4 Objektiv und einem Stativ von Hama, was ich jedoch recht selten nutze, da ich lieber aus der Hand fotografiere.

Wo fotografierst Du am liebsten? Und wieso gerade dort?

Ich habe eigentlich keinen bestimmten Lieblingsort. Ich bin recht flexibel und kann mir eigentlich überall vorstellen zu fotografieren, solange ich merke, dass ich eine bestimmte Stimmung zusammen mit meinem Model rüberbringen kann. Wenn ich alleine losgehe, ziehen mich aber eher kleine, abgelegene Straßen oder Viertel an, in denen man kuriose und verträumte Momente einfangen kann.

Was sind Deine Lieblingsmotive? Was fotografierst Du am liebsten?

In erster Linie faszinieren mich Menschen sehr. Vor allem ihre Gesichter oder die Art und Weise, wie sie sich bewegen und verhalten. Ansonsten suche ich auch nach den Dingen, die andere übersehen, oder einfach an ihnen vorbeigehen.

Aus dem Portfolio von Yvonne Daschowski (pixxel-blog.de)Was macht Deine Fotos aus? Verfolgst Du einen bestimmten Stil?

Mein Stil hat sich besonders seit dem letzten Jahr, in dem ich nach Berlin gezogen bin, sehr verändert. Anfangs waren meine Fotos sehr verspielt und kitschig bunt, mittlerweile ist mein Stil erwachsener und „ehrlicher“ geworden. Was ich damit meine, ist, dass ich auf natürliche Farben und Kontraste achte, die die Fotos auf andere Art verträumt wirken lassen. Meine Bilder spiegeln, wie wahrscheinlich bei vielen anderen Fotografen auch, immer meinen aktuellen Gemütszustand oder Charakter wider, und die Entwicklung ist in meinen Bildern ziemlich gut sichtbar.

Welche Programme verwendest Du zum Bearbeiten der Bilder? Gibt es welche, mit denen Du schlechte Erfahrungen gemacht hast? Welche kannst Du weiterempfehlen?

Angefangen habe ich selbst mit Freeware wie PhotoFiltre oder GIMPshop, welches eine super Alternative zu Adobe Photoshop ist. Heute verwende ich aber ausschließlich Photoshop CS6, weil es einfach das beste Programm zur Bildbearbeitung ist. Ich kann jedem nur empfehlen, sich die Schülerversion zu kaufen; das Programm ist wirklich sein Geld wert, und die Investition lohnt sich auf jeden Fall, wenn man plant, aus seiner Fotografie etwas mehr als nur „Knipsen“ zu machen.

Was inspiriert Dich?

Mich inspirieren meine Stadt und die Musik, die ich höre, sehr. Vor allem aber meine Freunde und die Menschen, die mir nahe stehen, weil ich durch sie immer auf geniale Ideen komme, aber auch ihre Verhaltensweisen studieren kann und mir so überlege, was ich davon vielleicht in Szene setzen könnte.

Aus dem Portfolio von Yvonne Daschowski (pixxel-blog.de)Was möchtest Du mit deiner Fotografie erreichen? Was sind Deine Zukunftspläne?

Meine Fotografie ist in erster Linie eine Form der Kommunikation für mich, mit der ich mich selbst ausdrücken kann. Ich möchte natürlich auch gerne viele Menschen ansprechen und sie mit meinen Bildern berühren. Vorstellen, die Fotografie auch nebenberuflich auszuüben, kann ich mir gut, jedoch fehlen mir hier in Berlin noch die nötigen Kontakte. Hauptsächlich möchte ich deshalb viele interessante Menschen kennenlernen, mit denen zusammen man spannende Projekte umsetzen kann.

Wie denkst Du heute über Deine ersten Fotografien?

Wie schon gesagt, spiegeln meine ersten Fotografien auch mich selbst und wie ich damals war wider. Ich sehe sie als einen Schritt auf dem Weg in die Richtung, in die ich mich bis jetzt bewegt habe, aber auch bewege. Es ist interessant, meinen handwerklichen Fortschritt zu verfolgen und mich daran zurückzuerinnern, wie „schön“ und „perfekt“ ich jenes Bild damals fand, worüber ich jetzt nur noch schmunzeln kann.

Was macht ein gutes Foto aus?

Authentizität und Stimmung – das Bild sollte eine Geschichte erzählen können.

Was bedeutet für Dich Kreativität?

Kreativität bedeutet für mich, aus etwas schon Vorhandenem etwas Neues zu kreieren.

In welchen Magazinen würdest Du gerne Deine Fotos präsentieren?

Ich würde mich über jede Publikation meiner Fotos freuen!

Aus dem Portfolio von Yvonne Daschowski (pixxel-blog.de)

Lieblingsfoto

Hast Du ein Lieblingsfoto von Dir? Und wenn ja, was gefällt Dir daran besonders gut?

Ich glaube, mich fasziniert das Foto am meisten, wo ich einen Fahrradfahrer unter der Oberbaumbrücke in Berlin von hinten erwischt habe. Es war eine wirklich spontane Momentaufnahme, die technisch auch nicht einwandfrei ist, aber die Stimmung, die vor allem durch den S/W-Effekt erzeugt wird, lässt das Technische eigentlich nebensächlich wirken. Durch den Texturgradienten, der durch die Lichter und die Wände entsteht, wird man quasi in das Bild reingezogen, so, als ob man dem Fahrradfahrer folgen würde.

Auf was könntest Du niemals verzichten?

Liebe und Musik

Hast Du ein Lebensmotto? Wenn ja, was für eins?

Reality is what you make it.

Du hast das letzte Wort.

„Whatever the mind can conceive and believe, it can achieve.“ – Napoleon Hill

Auszug aus Yvonnes Portfolio

Aus dem Portfolio von Yvonne Daschowski (pixxel-blog.de)

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