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Junge Fotografen: Timo Bühring

Francis 22. November 2012

In unserer Rubrik Junge Fotografen möchten wir regelmäßig jungen Menschen die Möglichkeit bieten, sich und ihre Arbeiten zu präsentieren. Gleichzeitig ist das ein Aufruf an alle Fotografen, egal ob Amateur oder schon Profi, sich bei uns zu melden! Jeder ist Willkommen!

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Steckbrief

Name: Timo Bühring  Timo Bühring
Alter: 29
Motivation: Die eigenen Fähigkeiten immer weiter zu verbessern
Ziele: Ewig Spaß an der Fotografie zu haben
Art der Fotografie: People
Kontakt: Website
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Interview

Hallo Timo, stell‘ Dich doch bitte kurz vor

Mein Name ist Timo Bühring. Ich komme aus dem schönen Münster und arbeite dort auch als Fotograf. Ich betreibe dort das PrePixel Fotostudio am Hafen und habe mich auf die Peoplefotografie, speziell die Porträt- und Fashionfotografie, spezialisiert. Mein anderes Arbeitsgebiet, besonders in den Sommermonaten, ist die Hochzeitsfotografie. Einen kleinen Einblick in mein Fotostudio und meine fotografischen Arbeiten kann man auf meiner Website sehen.

Wie bist Du zur Fotografie gekommen?

Ich bin da eigentlich eher `reingerutscht. Ich hatte früher nie den Wunsch, Fotograf zu werden… Irgendwann hatte ich bei einem Freund eine EOS 400D in der Hand und habe ein paar Mal auf den Auslöser gedrückt. Die Ergebnisse fand ich damals so überzeugend, dass ich mir kurzerhand auch meine erste digitale Spiegelreflexkamera zugelegt habe. Das ist der Zeitpunkt, den ich selbst als den Start meiner Fotografenlaufbahn beschreiben würde. Zunächst habe ich aus Spaß an der Freude fotografiert, bis dann irgendwann immer wieder Freunde und Bekannte fragten, ob ich nicht bei ihnen etwas fotografieren könne, da ich doch eine Kamera hätte. Irgendwann fragten auch entfernte Bekannte und boten mir etwas Geld als Dankeschön an… So kam der Stein ins Rollen.

Aus dem Portfolio von Timo Bühring (pixxel-blog.de)Wie lange fotografierst Du schon und was für eine Ausrüstung verwendest Du?

Genau weiß ich es selber nicht, aber es müsste so ungefähr 2008 gewesen sein, denn meine erste Kamera war eine damals noch recht neue EOS 1000D, und die kam 2008 auf den Markt. Ich bin bei Canon geblieben und fotografiere heute mit verschiedenen Kameras. Meistens nutze ich aktuell eine 5D MK III mit dem passenden Objektivpark dazu.

Wo fotografierst Du am liebsten? Und wieso gerade dort?

Am liebsten fotografiere ich in meinem Fotostudio in Münster. Ich kenne die Bedingungen dort und weiß, wie sich das Licht dort verhält. Außerdem habe ich dort alle Mittel zur Verfügung, die ich für meine Fotos brauche. Ich habe aber das Glück, dass ich am Hafen von Münster eine super Outdoor-Kulisse zur Verfügung habe, weswegen es mich auch nicht selten nach draußen verschlägt, wenn das Licht passt.

Was sind Deine Lieblingsmotive? Was fotografierst Du am liebsten?

Menschen! Angefangen habe ich damals querbeet… Ich habe fotografiert, was mir vor die Linse kam. Irgendwann habe ich dann angefangen, auch mal gezielt Menschen und Gesichter zu fotografieren, und das war es dann! Ich habe einfach gemerkt, dass mir Porträts am meisten Spaß machen. Und das ist auch, was ich heute noch am liebsten fotografiere.

Was macht Deine Fotos aus? Verfolgst Du einen bestimmten Stil?

Ich höre sehr häufig von befreundeten Fotografen und Freunden, dass meine Fotos einen recht deutlichen Stil mit hohem Wiedererkennungswert haben. Ich selbst sehe das eigentlich gar nicht so, aber man selbst sieht seine Fotos ohnehin anders. Mein Stil ist wohl sehr straight! Ich mag Porträts, auf denen Menschen frontal und in die Kamera guckend fotografiert werden. Außerdem bin ich ein Kind des digitalen Zeitalters und somit auch mit Photoshop aufgewachsen. Meine Art der Nachbearbeitung gehört einfach zu meinen Fotos und zeichnet sie auch aus. Ich steh absolut auf Kunstlicht und liebe den Look, den man mit Blitzlicht erzeugen kann.

Welche Programme verwendest Du zum Bearbeiten der Bilder? Gibt es welche, mit denen Du schlechte Erfahrungen gemacht hast? Welche kannst Du weiterempfehlen?

Ich nutze den RAW Konverter und Photoshop, sonst nichts. Andere Erfahrungen habe ich nicht gemacht.

Aus dem Portfolio von Timo Bühring (pixxel-blog.de)Was inspiriert Dich?

Ich bin viel im Internet unterwegs und schaue mir Fotos an. Das beeinflusst und inspiriert einen, ob man es will oder nicht. Ich habe nie versucht, Fotos nachzumachen, wenn sie mir gefallen haben, aber ich schaue mir Fotos anderer Fotografen an und versuche nachzuvollziehen, unter welchen Umständen diese entstanden sind und wie sie ausgeleuchtet wurden. Bei Gelegenheit erinnert man sich an das ein oder andere Bild und probiert es einfach mal aus.

Hast Du eine/n Lieblingsfotografen/in?

Es gibt so unendlich viele Fotografen und Fotografinnen, die ich umwerfend finde! Hier eine einzelne Person zu nennen, ist viel zu schwer. Zum Beispiel mag ich Kristian Schullers Arbeiten, weil sie einfach so spektakulär in Szene gesetzt sind. Auf der anderen Seite liebe ich auch Paul Ripke, weil mir sein Style gefällt und er das ganze Fotoding auf eine lockere, aber trotzdem hochprofessionelle Ebene gebracht hat. Genauso bewundere ich Frauen wie Lina Tesch oder Shirin Hamo, die für die Fotografie leben, ihr Ding durchziehen und damit vollkommen zu Recht irgendwann den Erfolg ernten, den sie verdient haben – einfach nur, weil sie lieben, was sie da tun!

Was möchtest Du mit deiner Fotografie erreichen? Was sind Deine Zukunftspläne?

Man sollte immer Ziele mit dem verfolgen, was man tut. Aber gerade in der Fotografie stecke ich diese sehr niedrig. Ich habe Spaß dran, und das ist das Wichtigste. Ich bin so froh darüber, dass ich etwas im Leben gefunden habe, was mir Spaß bereitet und worauf ich mich jeden Tag aufs Neue freue. Ich habe oft Momente, in denen ich denke, „Wow… ich habe tatsächlich den geilsten Job der Welt“. Ich muss kein Starfotograf werden. Und die Absicht zu verfolgen, wäre wahrscheinlich auch größenwahnsinnig, denn das ist nur Wenigen vergönnt. Mein Ziel ist es, mit der Fotografie so viel Geld zu verdienen, dass ich ohne Sorgen davon leben kann, und einfach nur eine schöne Zeit zu haben.

Wie denkst Du heute über Deine ersten Fotografien?

Sie haben ihre Daseinsberechtigung, und ich verstecke auch nichts. Klar, sie sind technisch grauenvoll und keineswegs als Referenz brauchbar, aber ich mag sie auch heute noch, denn an Ihnen kann ich meine eigene Entwicklung sehen. Es ist eine Bestätigung, wenn man sieht, dass sich die eigene Fotografie weiterentwickelt hat.

Was macht ein gutes Foto aus?

Es muss dich in der ersten Sekunde fesseln. Das Motiv und die fotografische Technik sind mir egal – es muss einfach interessant sein. Auch ein technisch nicht perfektes Foto kann in meinen Augen extrem gut sein.

Was bedeutet für Dich Kreativität?

Das tun zu können, worauf man Lust hat, und neue Dinge auszuprobieren.

Aus dem Portfolio von Timo Bühring (pixxel-blog.de)

Laura

In welchen Magazinen würdest Du gerne Deine Fotos präsentieren?

Hier nennt wohl jeder Fotograf, der auch nur ansatzweise etwas mit Fashion zu tun hat, die Vogue. Ich freue mich aber über jede Veröffentlichung, ganz egal, in welchem Magazin es ist. Es ist einfach immer wieder beeindruckend, seine eigenen Fotos gedruckt und in großen Formaten zu sehen.

Hast Du ein Lieblingsfoto von Dir? Und wenn ja, was gefällt Dir daran besonders gut?

Mein aktuelles Lieblingsfoto ist ein Porträt von Laura. Das Foto war eigentlich so gar nicht geplant. Der Ausdruck ist einfach genial, darum hängt es auch bei mir im Studio.

Auf was könntest Du niemals verzichten?

Auf 'ne Armbanduhr 🙂

Hast Du ein Lebensmotto? Wenn ja, was für eins?

Auf die Fotografie bezogen: „Meine eigene 95%-Regel“. Was die genau bedeutet, erkläre ich hier aber nicht 🙂

Auszug aus Timos Portfolio

Aus dem Portfolio von Timo Bühring (pixxel-blog.de)

Aus dem Portfolio von Timo Bühring (pixxel-blog.de)

Aus dem Portfolio von Timo Bühring (pixxel-blog.de)

Aus dem Portfolio von Timo Bühring (pixxel-blog.de)

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