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Junge Fotografen: Nina Schulz

Francis 6. Dezember 2012

In unserer Rubrik Junge Fotografen möchten wir regelmäßig jungen Menschen die Möglichkeit bieten, sich und ihre Arbeiten zu präsentieren. Gleichzeitig ist das ein Aufruf an alle Fotografen, egal ob Amateur oder schon Profi, sich bei uns zu melden! Jeder ist Willkommen!

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Steckbrief

Name: Nina Schulz Nina Schulz
Alter: 23
Wohnort: Rottenburg am Neckar
Motivation: Menschen aus meinem Umfeld oder auch Feedback zum Beispiel über Facebook oder meinen Blog. Komplimente und Kritik treiben mich gleichermaßen an.
Ziele: Die Menschen, die sich meine Arbeiten anschauen, sollen meine Bilder nicht nur „überfliegen“, sondern daran hängen bleiben.
Art der Fotografie: Ich würde sagen: Richtung Fashion
Kontakt: Website
Facebook
DeviantART
fotocommunity 

Interview

Hallo Nina, stell‘ Dich doch bitte kurz vor.

Mein Name ist Nina, ich bin 23 Jahre jung und komme aus Rottenburg am Neckar (Großraum Stuttgart). Ich arbeite als Industriekauffrau in einem mittelständischen Unternehmen. In meiner Freizeit widme ich mich meiner Reitbeteiligung, versuche mich am Zeichnen und fotografiere für mein Leben gerne. Fotografieren bedeutet für mich nicht nur, jemanden abzulichten, sondern Spaß an der Vorbereitung eines Shootings zu haben, tolle neue Menschen kennenzulernen, und die Ergebnisse mit andern zu teilen.

Wie bist Du zur Fotografie gekommen?

2008 hatte eine Freundin und begnadete Fotografin mich gefragt, ob ich für ein Projekt Model stehen würde. Ich selbst halte mich für sehr unfotogen und war erst skeptisch. Als ich dann die Bilder sah, war ich so positiv überrascht, dass ich selbst zur Kamera greifen und Menschen so darstellen wollte. Anfangs mussten Freunde und Bekannte herhalten, später suchte ich mir Models über das Internet.

Aus dem Portfolio von Nina Schulz (pixxel-blog.de)Wie lange fotografierst Du schon und was für eine Ausrüstung verwendest Du?

Ich fotografiere seit März 2009. Anfangs mit einer Canon 450d und dem Kit-Objektiv 18-55mm. Nach und nach kamen weitere Objektive (Canon 18-200mm und das Canon 50mm 1.4) dazu. 2012 kaufte ich mir endlich die Canon 7d. Außerdem benutze ich ab und zu ein Stativ und einen Tageslichtreflektor.

Wo fotografierst Du am liebsten? Und wieso gerade dort?

Ganz klar in der Natur, am liebsten im Wald. Es hat so etwas Friedliches, aber gleichzeitig auch irgendwie etwas Geheimnisvolles. Aber es kommt natürlich auch immer ganz auf das Thema von einem Shooting an. Einen „Punk“ beispielsweise kann ich nicht in den Wald stellen, das fände ich nicht authentisch.

Was sind Deine Lieblingsmotive? Was fotografierst Du am liebsten?

Meine Lieblingsmotive sind Menschen, weil sie so ausdrucksstark und wandelbar sind. Was mir auch sehr gefallen hat, war das Shooting mit einem Mädchen und einem Pferd. Es war zwar ein bisschen schwierig, einen Moment zu erwischen, in dem sich das Pferd nicht bewegt hat, aber im Endeffekt kamen gute Bilder dabei raus.

Was macht Deine Fotos aus? Verfolgst Du einen bestimmten Stil?

Schwer zu sagen, ich beurteile meine Bilder anders als Außenstehende. Ich finde nicht, dass ich einen bestimmten Stil verfolge, ich probiere immer wieder neue Sachen aus. Was mir sehr gefällt, sind düstere, mystische Motive; ich mag aber auch das Märchenhafte und Fashion-Fotografie.

Aus dem Portfolio von Nina Schulz (pixxel-blog.de)Welche Programme verwendest Du zum Bearbeiten der Bilder? Gibt es welche, mit denen Du schlechte Erfahrungen gemacht hast? Welche kannst Du weiterempfehlen?

Ich verwende Photoshop CS4, habe auch schon Erfahrungen mit Lightroom und Photoscape gemacht. Photoshop bietet aber für mich das Komplettpaket und ist für meine Bedürfnisse perfekt. Als Einsteigerprogramm kann ich allerdings auch das kostenlose Photoscape empfehlen.

Was inspiriert Dich?

Orte, die ich durch Zufall entdecke, Menschen auf der Straße, Musik, Musikvideos, Filme, Zeitschriften, andere Fotografen. Eigentlich alles in meinem alltäglichen Umfeld.

Hast Du eine/n Lieblingsfotografen/in?

Mehrere. Kristian Schuller, Ellen von Unwerth und Kirsty Mitchell, um nur mal die Wichtigsten zu nennen.

Was möchtest Du mit deiner Fotografie erreichen? Was sind Deine Zukunftspläne?

Ich möchte mich ständig weiterentwickeln und neu erfinden. Große Ziele, wie von der Fotografie (über)leben zu können, verfolge ich nicht. Für mich soll es ein Hobby oder, besser gesagt, eine Leidenschaft bleiben, ohne Leistungsdruck oder Ähnliches. Allerdings hätte ich nichts gegen eine Bilderserie beispielsweise in einem Magazin.

Wie denkst Du heute über Deine ersten Fotografien?

Ich finde, manche Fotografien sind mir recht gut gelungen, andere einfach nur schlecht. Allerdings erkennt man immer, dass ich mir Gedanken über das Motto gemacht und mich bemüht habe.

Was macht ein gutes Foto aus?

Dass man das Foto länger als fünf Sekunden anschaut, regelrecht darin versinkt. Wenn man das Foto mehrmals anschauen muss und immer wieder neue Sachen darin entdeckt.

Was bedeutet für Dich Kreativität?

Seinen Hirngespinsten freien Lauf zu lassen, und sie gegebenenfalls umzusetzen.

In welchen Magazinen würdest Du gerne Deine Fotos präsentieren?

Im Prinzip jedes Magazin, das mir zuspricht. Aber, um ein paar Namen zu nennen, natürlich „Vogue“, „Interview“ oder „Love“.

Aus dem Portfolio von Nina Schulz (pixxel-blog.de)

Lieblingsfoto

Hast Du ein Lieblingsfoto von Dir? Und wenn ja, was gefällt Dir daran besonders gut?

Schwierig, aber ich glaube, dieses hier. Ich mag das Bild, weil es auf der einen Seite etwas Düsteres, aber auf der anderen Seite durch die wunderschöne Ines auch etwas Friedvolles hat.

Auf was könntest Du niemals verzichten?

Meine Freunde, meine Familie, Freiheit, Tiere, Musik, Fotografieren.

Hast Du ein Lebensmotto? Wenn ja, was für eins?

„Carpe Diem“ (trage ich sogar unter der Haut) = lat. „Nutze den Tag“. Wobei es nicht heißt, dass man jeden Tag so viel wie möglich erledigen soll, um den Tag optimal genutzt zu haben, sondern dass man seinen Tag so gestaltet, dass man am Ende sagen kann: „Das war ein perfekter Tag.“

Du hast das letzte Wort.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei den Menschen bedanken, die mich die Jahre über bei der Fotografie unterstützt, gepusht, motiviert und inspiriert haben. Bei meinen Modellen, der wunderbaren Jen für ihre Arbeit als Visagistin, und den Assistenten, die meine Modelle durch ihren Einsatz als Reflektorhalter immer ins rechte Licht gerückt haben.

Auszug aus Ninas Portfolio

Aus dem Portfolio von Nina Schulz (pixxel-blog.de)

Aus dem Portfolio von Nina Schulz (pixxel-blog.de)

Aus dem Portfolio von Nina Schulz (pixxel-blog.de)

Aus dem Portfolio von Nina Schulz (pixxel-blog.de)

Aus dem Portfolio von Nina Schulz (pixxel-blog.de)

Aus dem Portfolio von Nina Schulz (pixxel-blog.de)Junge Fotografen: Nina Schulz, 4.0 out of 5 based on 1 rating

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