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Junge Fotografen: Katharina Wanner

Francis 31. Januar 2013

In unserer Rubrik Junge Fotografen möchten wir regelmäßig jungen Menschen die Möglichkeit bieten, sich und ihre Arbeiten zu präsentieren. Gleichzeitig ist das ein Aufruf an alle Fotografen, egal ob Amateur oder schon Profi, sich bei uns zu melden! Jeder ist Willkommen!

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Steckbrief

Name: Katharina Wanner Katharina Wanner
Alter: 19
Wohnort: Lohmar
Motivation: Talent allein genügt nicht, es gehört viel Fleiß und Ehrgeiz dazu.
Ziele: Erfolgreich sein in der Modebranche oder der Tierfotografie.
Art der Fotografie: Mode/Beauty, Tierfotografie
Kontakt: Website
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Interview

Hallo Katharina, stell‘ Dich doch bitte kurz vor.

Hey, ich bin Katharina. Ich bin ehrgeizig, powervoll, freundlich, fröhlich, sehr unterhaltsam, aber auch ehrlich.

Wie bist Du zur Fotografie gekommen?

Im Kindesalter entdeckte ich mein Talent in der Kunst, seither besuchte ich die Kunstschule, um meine Kreativität zu fördern. Es hört sich etwas negativ an, aber als ich fünf oder sechs Jahre alt war und ab und zu meine Eltern oder Geschwister fotografieren sollte, waren die Köpfe immer abgehackt beziehungsweise nicht auf dem Foto. Keiner wollte dann, dass ich Fotos mache. Ich hatte vermutlich damals nicht gedacht, dass ich irgendwann mehr Know-how haben würde als meine Familie. Heute lachen wir nur über meine früheren Kenntnisse der Fotografie.

Aber erst vor drei Jahren habe ich die Vorliebe für’s Fotografieren wirklich wiederentdeckt.
Seitdem beeindruckt mich vor allem die Harmonie zwischen Mensch und Tier in der Natur. Es ist für mich immer wieder etwas Schönes zu sehen, dass Tier und Mensch einander vertrauen können.

Aus dem Portfolio von Katharina Wanner (pixxel-blog.de)Wie lange fotografierst Du schon und was für eine Ausrüstung verwendest Du?

Viel Erfahrung habe ich während meines einjährigen Praktikums bei der Fotografin Birgit Völkner mitgenommen. Direkt von Anfang an wusste ich, dass Fotografie zu mir gehört.

Begonnen habe ich mit einer Canon EOS 300D. Doch nach einer Weile wurde es Zeit für etwas Anspruchsvolleres.

Heute fotografiere ich mit der Canon EOS 60D. Ich benutze gerne EF-Objektive (Festbrennweite) und Teleobjektive. Seit Kurzem baue ich ein kompaktes Studio auf. In der Natur jedoch fühle ich mich am wohlsten, und dort darf kein Aufheller fehlen.

Was sind Deine Lieblingsmotive? Wo fotografierst Du am liebsten? Und wieso gerade dort?

Ich fotografiere am liebsten in der Natur. Warum gerade dort? Ganz einfach: Ich lebe seit meiner Kindheit in einem Dorf und weiß ganz genau, wo eine schöne Location zu finden ist, und wo ich meine Kreativität entfalten kann. Die Bewegung, die Stille und so weiter kann man dort am besten einfangen. Natürlich entspricht meine Fotografie nicht der klassischen Vorgehensweise. Aber das ist doch auch der Punkt – jeder sollte individuell sein. Die Idee ist eine Sache, aber das Model wird immer seiner Persönlichkeit entsprechend fotografiert. Für mich ist der Bereich Mensch und Tier auch interessant, weil für mich die Psyche im Vordergrund steht. Die Kommunikation ist das A und O. Das ist wohl auch der Grund, warum mir diese Kombination von Fotografie und Kommunikation – mit Mensch und Tier zusammenzuarbeiten – Spaß macht. Für nichts auf der Welt würde ich mich freiwillig vor ein Gebäude stellen und die Architektur ablichten oder Stillleben fotografieren. In meinen Bildern muss Leben sein.

Wer oder was inspiriert Dich? Hast Du eine/n Lieblingsfotografen/in?

Von den Bildern Richard Avedons lasse ich mich oftmals inspirieren. Diese sind so voller Leidenschaft und Bewegung.
Er war ein erst klassischer Fotograf und Revolutionär der Modefotografie. Ich kann nicht sagen, wer mein Lieblingsfotograf ist, weil viele so besonders sind. Doch um von der Modebranche abzuschweifen: Der wohl kreativste Tierfotograf ist meiner Meinung nach Tim Flach. Seine Fotos zeigen direkt das Elegante der Tiere, ohne kitschig zu sein. Einfach nur Klasse!

Aus dem Portfolio von Katharina Wanner (pixxel-blog.de)Welche Programme verwendest Du zum Bearbeiten der Bilder? Gibt es welche, mit denen Du schlechte Erfahrungen gemacht hast? Welche kannst Du weiterempfehlen?

Ich habe mal verschiedene kostenfreie Programme mit Photoshop verglichen. Aber es lohnt sich eindeutig, sich Photoshop anzuschaffen. Von Photoshop Elements würde ich die Finger lassen. Als ich mein Fachabitur in Design gemacht habe, habe ich damit gearbeitet. Und für die Bildbearbeitung hat es meiner Meinung nach nicht die richtigen Funktionen und ist nicht besonders überschaubar.

In welchen Magazinen würdest Du gerne Deine Fotos präsentieren?

Meine zukünftigen Fotos würde ich gern in Magazinen wie Qvest, sleek und Zoo sehen – später dann in der Vogue oder der Elle. Zuvor muss ich mir aber natürlich einen Namen machen. Bis dahin sind das einfach noch Träume.

Wie denkst Du heute über Deine ersten Fotografien?

Es ist komisch, aber ich mag meine ersten Fotografien total gerne. Die Qualität war nicht die beste, aber die Motive selbst und die Perspektive finde ich gut, dafür, dass ich aus dem Bauch heraus fotografiert habe.

Was macht ein gutes Foto aus?

Ein gutes Foto muss sehr viele Kriterien erfüllen, die ich nicht alle aufzählen kann. Das Wichtigste für mich ist eine gute Perspektive. Man sollte nicht zu viel auf dem Foto haben, sonst geht der Eyecatcher verloren. Die Pose ist sehr wichtig. Gestellte Aufnahmen gehören für mich zu den schlechtesten Fotografien; zum Beispiel solche, bei denen die Augen sperrangelweit geöffnet sind, und der Blick schon vereist ist.

Aus dem Portfolio von Katharina Wanner (pixxel-blog.de)

Lieblingsfoto

Hast Du ein Lieblingsfoto von Dir? Und wenn ja, was gefällt Dir daran besonders gut?

Ein wirkliches Lieblingsfoto habe ich nicht. Aber es gibt ein Foto, das ich vom Ausdruck sehr gerne hab´. Bei diesem Foto, finde ich, stimmen sowohl der Augenblick als auch die Atmosphäre. Die Aufnahme drückt Stärke und Mut aus.

Auf was könntest Du niemals verzichten?

Ich könnte niemals auf meine Schwester verzichten. Ich arbeite gerne mit ihr, sie ist sozusagen meine Managerin. Außerdem ist sie auch ein sehr kreativer Kopf und dazu Visagistin und Modeexpertin.

Hast Du ein Lebensmotto? Wenn ja, was für eins?

Ich habe in meinen jungen 18 Jahren schon sehr viel erlebt und etliche Erfahrungen gesammelt, und mein Motto lautet: „Du lebst nur einmal, nutze die Zeit und verschwende keine einzige Minute.“

Auszug aus Katharinas‘ Portfolio

Aus dem Portfolio von Katharina Wanner (pixxel-blog.de)

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