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Effektive Datensicherung: Blu-Ray, Cloud oder NAS?

Admin 2. Juli 2014

Die Datensicherung spielt vor allem für digitale Fotos eine wichtige Rolle. Denn niemand will, dass die mühsam geschossenen Bilder irgendwann unwiederbringlich verloren sind. Zu viel Aufwand, Arbeit und Herz steckt meist darin. Verschiedene Möglichkeiten haben dabei jeweils Vor- und Nachteile.

Insbesondere in der Zeitdauer, im Bereich der Kosten und der Lebensdauer der Datensicherung gibt es dabei Unterschiede. Vor allem die Entwicklung der digitalen Fotografie sorgte dafür, dass bisher bewährte Sicherungsmethoden nicht mehr allzu oft genutzt werden. Immerhin muss eine effektive Datensicherung von Bildergalerien auch bezahlbar sein und eine entsprechend hohe Kapazität (Stichwort RAW-format) bieten. Die Datenmengen sind vervielfacht worden, die Kapazität optischer Datenträger wie CD oder DVD hingegen nicht. Auch die Blu-ray bietet – mit bis zu 50 GB Speicherplatz – zwar mehr Volumen, ist von der Langlebigkeit her allerdings kritisch zu beobachten. Mechanische Datenträger, wie USB-Festplatten, bieten bis zu mehrere Terabyte Speicherkapazität, doch aufgrund ihrer beweglichen Elemente können auch sie nach einigen Jahren Probleme machen.

Anspruchsvolle Anwender können einen NAS-Speicher verwenden (NAS steht für Network Attached Storage). Dabei handelt es sich um eine Netzwerk-Festplatte, auf die mittels LAN oder WLAN zugegriffen werden kann. Einer der Vorteile ist die redundante Speicherung von Daten mittels Spiegelung (RAID 1). Dafür werden allerdings mindestens zwei Festplatten benötigt. Wirft man einen Blick auf die Preise für NAS-Speicher, so variieren diese stark. Online-Händler wie z. B. Otto.de (bzw. ottoversand.at für unsere österreichischen Leser) bieten NAS-Server mit 2×2 TB Testplatten bereits ab etwa 250€ an.

In letzter Zeit geht der Trend jedoch immer mehr in Richtung Cloud-Anbieter. Via Internet werden die Bilddateien so global jedoch räumlich getrennt gespeichert. Sie können somit von überall aus abgerufen werden und man ist nicht auf den eigenen Computer angewiesen. Für wenig Geld erhält man inzwischen schon eine ordentliche Speicherkapazität, sodass am Ende auch alle Bilder einen Platz in der „Wolke“ finden können.

Foto: Tim Reckmann / Pixelio

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Kommentare (2)

  1. Ich würde einen NAS bevorzugen und wer wirklich auf 100% sicher gehen will, kann mit einem guten NAS die Daten ja auch in eine Cloud schicken lassen. Mit MyCloud auf einem eigenen Server ist man dann ja auch vor Datendiebstahl einigermaßen gesichert.

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