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Der Geschenkelauf

Francis 7. Dezember 2012

Ich habe es bereits erwähnt, es weihnachtet, wohin man auch schaut. Und ich bin mittendrin. Und ich steh auf diese Zeit. Nur beginnt auch für mich so langsam die Suche nach Geschenken. Oder zumindest sollte sie beginnen. Über die Jahre habe ich erfolgreich das Ritual gepflegt, in den letzten Tagen vor Heiligabend panisch durch die Läden zu rennen, um noch die nötigen Geschenke für Freunde und Verwandte zu besorgen. Dieses Jahr soll es anders laufen, das hab´ ich mir fest vorgenommen. Gut, eigentlich nehme ich mir das alle Jahre wieder auf's Neue fest vor. Aber dieses Mal wird es klappen, da bin ich mir …fast sicher .

Einen ersten, oberflächlichen Testlauf habe ich bereits absolviert. Dabei bin ich vor Kurzem gemächlich durch die Fußgängerzone geschlendert, habe mich von den bunt geschmückten Schaufenstern inspirieren lassen und bin die Regalwände der Geschäfte auf und ab gewandert. Zudem hab´ ich dieses Jahr sogar schon mit der Online-Recherche begonnen. Ich bin die Angebote von Shops wie discount24.de durchgegangen und wurde teilweise, was das ein oder andere Geschenk für den ein oder anderen Freund angeht, theoretisch bereits fündig. Das sah letztes Jahr ganz anders aus. Da ist mir – in gewohnter Tradition – erst am 21. Dezember eingefallen, dass da ja demnächst ein Fest vor der Tür steht, bei dem sicher ein paar Leute von mir erwarten werden, dass ich ihnen etwas schenke. Egal, dachte ich mir, das hat ja noch Zeit.

Shopping-Sprint und Zielgerade

Der Geschenkelauf (Foto: Helene Souza @ pixelio.de)

Der Geschenkelauf (Foto: Helene Souza / pixelio.de)

Am 23. Dezember des letzten Jahres, als meine Panik, nichts mehr rechtzeitig zu finden, groß genug war, begann ich meinen High-Speed-Shopping-Run. Sofort in die Stadt, von einem Geschäft zum nächsten hetzen. Gefühlte Verweildauer pro Laden: Zwanzig Sekunden. An einem Elektronikgeschäft blieb ich dann hängen. Ich stürmte hinein und rannte förmlich durch die Regalreihen, das Handy im Anschlag, um alles zu fotografieren, was als potentielles Geschenk durchgehen könnte. Irgendwie erregte ich damit die Aufmerksamkeit eines ziemlich skeptisch wirkenden Kundenberaters. Dieser folgte mir durch den ganzen Laden, was gar nicht so einfach war bei der Geschwindigkeit, die ich an den Tag legte, und den Haken, die ich schlug. Irgendwann hatte er mich schließlich eingeholt und fragte mich keuchend, ob er mir helfen könne. Ich, selbst außer Atem, röchelte irgendwas von wegen „nein, danke, gut, prost, und tschüss“, grinste dämlich und verließ den Laden.

Daheim angekommen, durchkämmte ich das Netz nach günstigeren Angeboten für die zuvor im Laden abgelichteten Geschenkideen. Und natürlich – wie könnte es auch anders sein?! – waren die Sachen, die ich suchte, entweder nicht auf Lager, nicht im Sortiment, nicht mehr rechtzeitig lieferbar oder gar nicht erst aufzufinden … Der langen Rede kurzer Sinn: Am frühen Morgen des 24. Dezembers durfte ich mich durch eine Masse an Menschen, die scheinbar genauso clever waren wie ich, quälen und, unter den misstrauischen Blicken des Kundenberaters vom Vortag, die Geschenke im Laden besorgen.

Und ein solches Szenario möchte ich mir dieses Jahr ersparen. Darum werde ich, nach dem gelungenen Probelauf, morgen oder übermorgen mit den Einkäufen beginnen. Spätestens in einer Woche … oder vielleicht in zwei. Das hat ja dann immer noch ewig Zeit…

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