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Apple: Künstlicher Muskel soll als Kamera-Blende dienen

Admin 1. Juli 2014
apple-muskelblende-patent

Foto: http://pdfaiw.uspto.gov

Elektroaktive Polymere könnten schon bald bei Apple zum Einsatz kommen. Angeblich plant der Konzern, künstliche Muskeln als Blende für die Kamera des iPhones zu verwenden. Damit könnte der Nutzer die Blende zum ersten Mal selber auswählen.

Die „Muskelblende“ soll variabel sein und mit Hilfe von künstlicher Muskelstruktur beweglich sein. Elektroaktive Polymere (EAP) bewegen die Blende dann. Dies geht aus einem Patentantrag von Apple hervor, der jetzt veröffentlicht wurde. Durch Spannung können die EAPs ihre Form verändern und auf diese Weise als Blende dienen. Außerdem könne der Autofokus-Motor beim iPhone somit ersetzt werden.

Dies würde es dem Nutzer erstmals erlauben, die Blende beim Fotografieren mit dem Apple Smartphone selber zu wählen. Bisher ist sie in allen Modellen fixiert. So ließe sich die Schärfentiefe ganz gezielt steuern und ein Objekt im Vordergrund könnte beispielsweise scharf gestellt werden. Den Hintergrund könnte man dann manuell „unscharf“ machen.

Umsetzung in der Realität unklar

Ob das neue Patent von Apple überhaupt irgendwann umgesetzt wird, ist allerdings unklar. Bereits im August 2013 hatte Apple den entsprechenden Patentantrag eingereicht. Erste Versuche, ein Autofokus-Mikrosystem mit EAPs umzusetzen, gab es bereits. Apple ließ allerdings verlauten, dass das noch nicht bedeuten würde, dass es eine „Komplettlösung für die Massenproduktion“ gäben müsse.

Für das Fotografieren mit dem iPhone wäre eine derartige Blende allerdings tatsächlich ein Schritt nach vorne. Es würde die iPhone-Fotografie weiter voranbringen und das Smartphone somit immer mehr zum Ersatz für Digitalkameras machen. Bis es soweit ist – sofern es umgesetzt wird – dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.

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