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Akkreditierung: WDR und Wikimedia legen Streit bei

Admin 27. April 2014

Die Zulassungsregeln für Presse- und Fototermine des WDR wurden geändert. Fortan muss ein Presseausweis für die Akkreditierung nicht mehr zwingend vorgelegt werden. Der Streit zwischen dem Sender und Wikimedia Deutschland ist damit beigelegt. Neben einem Presseausweis wird der WDR in Zukunft auch eine Bescheinigung des Auftraggebers akzeptieren. Dieser muss lediglich das publizistische Interesse an der Berichterstattung dokumentieren. Dies teilte der WDR mit.

Bislang hatte der WDR Fotografen, die für Wikipedia – die Online-Enzyklopädie gehört zur Wikimedia – fotografieren wollten, nicht zu offiziellen Presseterminen zugelassen. Der fehlende Presseausweis war der Grund hierfür. Dabei berief sich der Sender auf das Landespressegesetz. Wikimedia verlangte anschließend eine Prüfung, ob der WDR Körperschaft des Öffentlichen Rechts dazu verpflichtet sei, ehrenamtlich tätigen Fotografen Zugang zu den Terminen zu gewähren. Beim WDR führte die Diskussion dazu, dass man allgemeine Zulassungsregeln für alle Pressetermine des WDR formulierte. Neben einem gültigen Presseausweis wird außerdem auch „eine Bescheinigung eines Verlages/einer Agentur/eines Auftraggebers, durch die ein publizistisches Interesse an einer Berichterstattung nachgewiesen wird“ vom Sender akzeptiert. In den Zulassungsregeln für die Presse- sowie Fototermine heißt es aber außerdem, dass „verschiedene Sachgründe zu einer Einschränkung“ bei der Zulassung führen können.

Fortan ist es also nicht mehr nur Nutzern eines Presseausweises möglich, an offiziellen Presse-Terminen des WDR teilzunehmen. Auch frei arbeitende Fotografen, die beispielsweise für Online-Portale wie es auch Wikipedia ist fotografieren, können dann mit Erlaubnis fotografieren. Über die verschiedenen Sachgründe, die eine Einschränkung bedeuten könnten, äußerte man sich auf Seiten des WDR bislang nicht. Eventuell sind hiermit Einzelfallentscheidungen gemeint.

Foto: Tim Reckmann / pixelio.de

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