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Adobe kauft Fotolia für 800 Millionen Dollar

Admin 13. Januar 2015

Nachdem Facebook den Kurznachrichten-Dienst „Whatsapp“ sowie „Snapchat“ zu Milliardenbeträgen gekauft hat, erreicht uns eine neue Nachricht zu einer Großübernahme in der Tech-Welt. Der US-amerikanische Software-Riese Adobe Systems übernimmt „Fotolia“ für 800 Millionen Dollar.

Fotolia wurde 2004 gegründet und ist ein Marktplatz für lizenzfreie Fotos. Nutzer können ihre Bilder bei dem Dienstleister einstellen und sie über die Plattform verkaufen. Bei einem Verkauf behält Fotolia eine kleine Provision ein, über die das Internet-Startup sich finanziert. Dieses Konzept ging auf und Fotolia LLC wuchs über die letzten 10 Jahre beständig.

Fotolia in der Creative Cloud

Mit dem Kauf möchte Adobe nicht nur ein gut laufendes Unternehmen übernehmen, sondern vor allem die eigenen Produkte verbessern und erweitern. Durch Fotolia hat Adobe fortan Zugriff auf ein extrem großes Archiv an Fotos und Videos. Über 34 Millionen Stücke befinden sich momentan in der Datenbank.

Dieses Archiv möchte Adobe künftig in Creative Cloud-Produkte wie z.B. Photoshop einbinden und so den Kreativen die Arbeit mit Stockfotos deutlich erleichtern. Wie genau das Bezahlmodell in Verbindung mit der CC aussieht, hat der Konzern allerdings noch nicht bekannt gegeben – vermutlich wird daran noch gearbeitet. Möglich wäre ein spezielles Abo-Modell, mit dem CC-Abonnenten über einen monatlichen Aufschlag Zugriff zu einem Pool aus kostenpflichtigen Fotos hätten.

Wie können Fotolia-Bilder genutzt werden?

Im Gegensatz zur Auftragsfotografie erhält man bei Fotolia Stockfotos. Man kann aus einem riesigen Pool aus Fotos und Videos auswählen und die Passenden für das jeweilige Vorhaben schnell finden. Dann muss der Nutzer nur noch mit Fotolia-internen „Credits“ bezahlen, die er zuvor mit echtem Geld erworben hat. Meistens werden die Bilder dann im Internet oder in der Werbung weiterverwendet. Genauso gut kann man die Endprodukte aber auch im Druck verwenden – wie z.B. hier bei Billig-banner.

Ein Nachteil soll sich durch die Übernahme – laut Adobe – für niemanden ergeben. Fotolia als Stockfoto-Anbieter bleibe weiterhin autonom und sowohl nicht-Adobe-Kunden als auch CC-Abonnenten könnten die Bilder gleichberechtigt nutzen.

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